Bis zum eigenverantwortlichen Führen eines Segelschiffes ist Lernen in Theorie und Praxis von Nöten. “Segeln lernt man auf einer Jolle” sagt ein Segellehrer. Grundsätzlich richtig, aber nicht zwingend. Praktische Erfahrung auf Surfbrett, Jolle oder Yacht, ist schon gut. Allein rechtlich vorgeschrieben ist:
1. Sportbootführerschein See (SBF-See)
Dieser Schein geht schon ein wenig in Richtung "Yachtsegeln". Bis auf eine
kleine Praxisprüfung unter Motor ist es ein reiner Theorieschein und beschäftigt
sich überwiegend mit Rechts- und Navigationsthemen. Schon mit diesem Schein darf
eine Yacht geführt werden. Allerdings macht es sehr viel Sinn, nachhaltiger
ausgebildet zu werden und besonders die Praxis zu erlernen.
2. Sportküstenschifferschein (SKS)
Neben einer umfangreichen Ausbildung in Rechts- und Navigationsfra-gen ist hier
eine Praxisausbildung und -prüfung erforderlich. Vorausset-zung für den Erwerb
dieses Scheines ist der SBF-See und 300 Seemeilen (z.B. bei einer unserer
Segelreisen zu erweben). Den SBF-See und die SKS Theorie sollte man an einer
Segelschule in der kalten Heimat machen. Bei Bedarf können wir auch Fernkurse
vermitteln. Wer bei uns die Praxisausbildung mit Prüfung absolvieren will,
sollte sich spätestens 4 Wochen vorher anmelden.