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Yachtregistrierungen 

  
Die S & C Inc. ist für den Bereich der Eintragung von Segel- und Motoryachten eine Kooperation mit einer renommierten Reederei in Luxemburg eingegangen, die seit vielen Jahren über eine Niederlassung in Luxemburg verfügt und zu den Initiatoren des dortigen Schiffsregisters zählt. Aufgrund dieser Kombination und dem Geschäftssitz in Luxemburg, einem zentralen Ort in der Mitte Europas ist die S & C Inc. hervorragend geeignet, die Wünsche und Anforderungen seiner Kunden kompetent, professionell und vertraulich zu bearbeiten. 

Als weiterer wichtiger Vorteil der S & C Inc. ist hervorzuheben, dass Kunden in deutscher Sprache betreut werden. Dank der Zusammenarbeit mit einer renommierten Rechtsanwaltskanzlei in Deutschland ist zudem gewährleistet, dass sämtliche Dienstleistungen vor Ort in Deutschland über einen dortigen Anwalt abgewickelt werden können. Damit dürfte die S & C Inc. konkurrenzlos sein. 
  
Im Einzelnen steht sie für folgende Dienstleistungen zur Verfügung: 
  
1. Errichtung von Reederei - Gesellschaften als Eigentümer der Yacht (Jacht) 
2. Eintragung in das Schiffsregister als Handelsschiff 
3. Enge Zusammenarbeit mit Klassifizierungsgesellschaften 
4. Verwaltung und Buchführung  
5. Ausarbeitung individueller Charter - Verträge 
6. Vermittlung von Versicherungen für Schiff und Besatzung 
7. Sinnvolle Nachlassplanung 
8. Unterstützung bei Kauf und Verkauf der Yacht (Jacht) 
  
Hierzu im Einzelnen: 
  
Errichtung und Betrieb von Reederei - Gesellschaften als Eigentümer der Yacht (Jacht) 
  
Die S & C Inc. arbeitet eng zusammen mit seinen Kunden und ihren Beratern, um die jeweils passende Struktur der luxemburgischen Reederei zu finden. Dabei werden naturgemäß steuerliche Erwägungen berücksichtigt.

 

In diesem Sinne errichtet sie eine "maßgeschneiderte" Reederei und übernimmt auf Wunsch des Kunden sowohl treuhänderisch dessen Anteile als auch die Stellung als Verwaltungsrat. Selbstverständlich steht es dem Kunden frei, selbst oder durch eine Person seines Vertrauens diese Aufgaben wahrzunehmen. Nur der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Errichtung und Geschäftsführung einer luxemburgischen Gesellschaft aus deutscher Sicht rechtlich und steuerlich zulässig ist. 
  
Angesichts der rechtlichen und steuerlichen Vorgaben muss die Betriebsstätte einer luxemburgischen Reederei vor Ort sein, so dass der Kooperationspartner der S & C Inc. die gesamte Bereederung, d.h. vollumfängliche Geschäftsführung und Verwaltung der Eigentumsgesellschaft der Yacht (Jacht) übernimmt.   
  
Registereintragung durch S & C
  
Nachdem weder in Deutschland noch auch im britischen und nahezu allen übrigen Schiffsregistern mit sehr wenigen Ausnahmen die Möglichkeit besteht, eine Yacht (Jacht) als Handelsschiff einzutragen oder steuerlich als gewerblich zu behandeln, um in den Genuss der sich daraus ergebenden Vorteile (z.B. Mehrwertsteuerbefreiung) zu gelangen, bietet Luxemburg diese Möglichkeit, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Die S & C Inc. bietet über ihren Partner vor Ort ihren Kunden sämtliche formalen Voraussetzungen dazu, offen bleiben allein die speziellen Anforderungen in Bezug auf die Yacht (Jacht), deren Crew sowie solche, die in der Person des Kunden begründet sind. 
  
Angesichts der weit reichenden Erfahrungen der S & C Inc. können auf besonderen Wunsch des Kunden auch die "üblichen" Eintragungen in Registern, z.B. Gibraltar, British Virgin Islands oder Bahamas vorgenommen und in Nassau oder Monaco verwaltet werden, die im Einzelfall gegenüber Luxemburg vorteilhaft sein mögen. 
  
Zusammenarbeit mit Klassifizierungsgesellschaften 
  
Die S & C Inc. arbeitet mit den führenden Klassifizierungsgesellschaften zusammen, um die Yacht (Jacht) schnell und effizient zu vermessen: 
  
 - Lloyds Register 
 - Norske Veritas 
 - Germanischer Lloyd 
 - Bureau Veritas 
 - American Bureau of Shipping

 

Verwaltung und Buchhaltung  der Reedereigesellschaft (Bereederung) 
  
Die Reederei des Kunden hat ihren Verwaltungssitz in den Geschäftsräumen des Kooperationspartners der European American Consulting Group, Inc.. Dort wird sie verwaltet, d.h. es werden sämtliche erforderlichen Anmeldungen, Verlängerungen und ähnliche Vorgänge bearbeitet, die im direkten Zusammenhang mit der Eintragung der Gesellschaft und ihrer Yacht (Jacht) im Zusammenhang stehen. Darüber hinaus wird auf Wunsch des Kunden der gesamte Zahlungsverkehr mit Lieferanten, Dienstleistungsunternehmen und sonstigen Personen und Firmen durchgeführt werden, wie z.B. Zahlung der Versicherungsprämien, der Liegeplatzgebühren, des Winterlagers, der laufenden Kosten, wie z.B. Diesel, Wartungsverträgen, Verpflegung und vieles andere mehr. Sofern die Yacht (Jacht) mit einer Mannschaft ausgestattet wird, übernimmt der Partner auch die damit zusammenhängende Gehaltsbuchhaltung. Ferner können Bankkonten errichtet und Kreditkarten für den Kapitän beantragt werden. 
  
Charter-Verträge 
  
Sofern der Kunde "seine" Yacht (Jacht) selbst nutzen möchte, ist es ratsam, dass er einen Chartervertrag mit der Reederei abschließt, da nicht er, sondern ausschließlich diese das Eigentum an der Yacht (Jacht) hält. -ähnlich wie bei der Errichtung der Gesellschaft arbeitet die S & C Inc. mit dem Kunden und seinen Beratern zusammen, um eine auf seinen Fall zugeschnittene Lösung zu erarbeiten, in die vor allem steuerliche Erwägungen fließen. Soweit die Yacht (Jacht) in der europäischen Union genutzt wird, fällt das besondere Augenmerk auf die Behandlung der jeweils in Betracht kommenden Mehrwertsteuer. 
  
Versicherungen 
  
Die S & C Inc. unterstützt den Kunden üblicherweise bei der Auswahl der geeigneten Versicherung für Schiff und Mannschaften. Hierzu werden auf dem internationalen Versicherungsmarkt Angebote eingeholt, mit dem Kunden beurteilt und über die Eigentumsgesellschaft abgeschlossen. Im Schadensfall umfasst die Betreuung durch die S & C Inc. selbstverständlich die Schadensbearbeitung. 
  
-ähnliches gilt für die Versicherung der Mannschaften gegen Krankheit, Haftpflicht und ähnliches. 
  
Nachlassplanung 
  
In vielen Fällen ist die Yacht (Jacht) ein wesentlicher Teil des Vermögens des Eigentümers, so dass sie in einer sinnvollen Nachlassplanung berücksichtigt werden sollte. Sofern sie in einem ausländischen Register eingetragen ist, wird sie bereits von einer dort ansässigen Gesellschaft "treuhänderisch" gehalten; dieses reicht jedoch häufig nicht aus, denn die Aktien dieser Eigentumsgesellschaft können dem Nachlass zugerechnet werden und damit in die Erbauseinandersetzung fallen. Auch in diesen Fällen bietet die S & C Inc. auf die besonderen Wünsche abgestimmte Lösungsvorschläge. 
  
8.  Unterstützung bei Kauf und Verkauf der Yacht (Jacht)
 
Aufgrund der weltweiten Kontakte ist die S & C Inc. in der Lage, die Yacht (Jacht) bei international renommierten Maklern zu plazieren, um erfolgreich einen Kauf oder Verkauf abzuschließen. 
  
Die hierin geschilderten Dienstleistungen lassen sich nur generell und gerafft darlegen. Selbstverständlich hat jeder Kunde Sonderwünsche und besondere Anforderungen, denen in einer dem Einzelfall gerechten Bearbeitung gefolgt wird. es ist deshalb erforderlich, zu Beginn des Auftrages diese besonderen Umstände präzise zu definieren. Sobald das geschehen ist, ist die S & C Inc. in der Lage, ihr gesamtes Spektrum der Beratungsmöglichkeiten auszuschöpfen.

   Eintragungen VON Yachten (ALS Handelsschiffe) IN DAS SCHIFF-FAHRTSREGISTER VON Luxemburg

Die Vorteile im Überblick 

Befreiung von der Umsatzsteuer (EU-weit) 
Günstige Abschreibungsmöglichkeiten und Steueranreize 
Steuerfreies Bunkern von Treibstoff 
Anerkannte Flagge eines EU-Landes 
Vorteile des Finanzplatzes Luxemburg für Schiffsfinanzierungen 
 

Die Eintragung von Yachten 

Hintergrund 

Angesichts einer steigenden Nachfrage erließ das Großherzogtum Luxemburg im Jahr 1990 ein Schiff-Fahrtsgesetz, den so genannten Luxemburg Maritime Act, das unter anderem die Voraussetzung zur Errichtung und Behandlung eines SCHIFF-FAHRTSREGISTER regelt, das sich recht schnell als Zweitregister für belgische Reedereien entwickelte, da es eine Reihe von steuerlichen Vergünstigungen bot. Mit dem Gesetz vom 17. Juni 2004 wurde es noch einmal gründlich überarbeitet, insbesondere im Hinblick auf die Errichtung und den Betrieb von Reedereien mit Sitz in Luxemburg in Verbindung mit der Eintragung von Yachten. Diese als "Schiff-Fahrtsgesetz von 2004" bezeichnete Vorschrift bildet zusammen mit der Maritime Act die Grundlage der Eintragung einer Yacht (Jacht) in das luxemburgische Schifffahrtsregister und deren Voraussetzungen. 

Andere Aspekte, insbesondere die Frage der Befreiung von der Mehrwertsteuer, ergeben sich aus zusätzlichen Gesetzen, EU-Richtlinien, Doppelbesteuerungs-Abkommen sowie internationalen Vereinbarungen. 

Voraussetzungen 

Errichtung und Betrieb einer Reederei in Luxemburg 

Um den gewerblichen Charakter des Betriebs für die Eigenschaft der Yacht (Jacht) als Handelsschiff zu dokumentieren, ist die Errichtung einer Reederei erforderlich. Für Zwecke dieser Darstellung bleiben Ausnahmevorschriften (z.B. die Eintragung für ausländische Reedereien) unberücksichtigt. Der Geschäftszweck der Reederei muss den An- und Verkauf, das Chartern oder Verchartern, den Betrieb von Seeschiffen und die gesamte Bereederung beinhalten. Als Gesellschaftsform wird üblicherweise eine Aktiengesellschaft luxemburgischen Rechts, die so genannte "Society Anonyme" gewählt. Hierzu bedarf es der notariellen (in Luxemburg) Beurkundung des Gesellschaftsvertrages, des Nachweises des Stammkapitals in Höhe von LUF 1.250.000 (mindestens 25 % sind einzuzahlen) und der Bestellung von drei Geschäftsführungsmitgliedern, die nicht die Staatsangehörigkeit von Luxemburg besitzen müssen. Auch kann das Grundkapital in allen frei konvertierbaren Währungen, einschl. des ECU, ausgewiesen werden. 

Neben den formalen Anforderungen ist es entscheidend, dass die Reederei vom Verkehrsministerium als solche anerkannt ist. Dazu muss die Geschäftsführung federführend von einer Person ausgeübt werden, die ihrerseits über nachgewiesene Kenntnisse und Erfahrungen in der Führung eines Schifffahrtsunternehmens verfügt und im Besitz der entsprechenden Zulassung des Ministeriums ist. 

erst nachdem diese Voraussetzungen sowohl bei der Reederei selbst als auch bei ihrem Geschäftsführer erfüllt sind, ist sie in der Lage, ihre Schiffe in das Schifffahrtsregister eintragen zu lassen. 

Eintragungen im Schiffsregister (allgemeine Grundsätze) 

In Betracht kommende Schiffe 

Sämtliche Seeschiffe mit einer Tonnage von mindestens 25 BRT im Alter von nicht mehr als 15 Jahren, die im Rahmen der Passagier- oder Frachtschifffahrt, der Fischerei oder sonstiger Schifffahrtsaktivitäten tätig sind, kommen in Betracht. 

Ausnahmen 

es gibt gewisse Ausnahmevorschriften für Passagierschiffe und für Fahrzeuge, die das im Gesetz festgelegte Alter übersteigen. 

eintragungsfähige natürliche und juristische Personen 

Obwohl es bei der Nationalität der Eigentümer von im Schiffsregister einzutragenden Fahrzeugen gewisse Erleichterungen für solche natürliche und juristische Personen gibt, die nicht in Luxemburg ansässig sind, muss im "Normalfall" bei Yachten eine in Luxemburg ansässige Reederei Eigentümerin sein. 

Zuständigkeit und Eintragungsformalitäten 

Für alle Schifffahrtsfragen ist das so genannte Kommissariat aux Affaire Maritime zuständig, das unter der Aufsicht des Verkehrsministeriums steht. Diese Behörde stellt die Registerzertifikate aus und überwacht die Sicherheit der ihr anvertrauten Schiffe.  

Schiffshypotheken und Registerpfandrechte 

Luxemburg hat die Brüsseler Konferenz von 1926 über Schiffspfandrechte ratifiziert, deren Eintragung gleichermaßen in die Zuständigkeit des Schiffsregisters fällt. 

   
      f)  Internationale Konvention 

Luxemburg ist ein Mitglied sowohl in der IMO (der International Marine Organisation) und der ILO (der International Labor Organisation). 

Klassifizierungsgesellschaften 

Zu den von Luxemburg akzeptierten Klassifizierungsgesellschaften gehören sämtliche namhaften Gesellschaften wie z.B.  

Det Norske Veritas Classification,  
Lloyds' Register of Shipping, 
Germanischer Lloyd 
Bureau Veritas 
American Bureau of Shipping  

Vor der Eintragung eines Schiffes ist es erforderlich, dass eine dieser Gesellschaften das Schiff vermisst. 

Registrierung von Yachten 

Im Jahre 2004 wurde das Schifffahrtsregister auf die Registrierung von Yachten ausgeweitet. Grundsätzlich ist festzustellen, dass diese wie jedes andere Handelsschiff sowohl bezüglich der Eintragung, der Sozialgesetzgebung und der steuerlichen Handhabung zu behandeln sind. Bezüglich der technischen Voraussetzungen war es im Hinblick darauf, dass die IMO-Konvention nur begrenzt auf Yachten Anwendung findet, zur Klarstellung notwendig, zwei landeseigene Verordnungen zu erlassen. Diese unterscheiden folgendermaßen: 

Die Regeln, die auf Schiffe mit einer Länge von weniger als 24 m und einer Verdrängung von 25 bis 500 BRT Anwendung finden, die höchstens 12 Passagiere befördern und diejenigen für Schiffe von mehr als 24 m, die weniger als 500 BRT verdrängen und gleichermaßen nicht mehr als 12 Passagiere befördern.  

Beiden Verordnungen ist gemeinsam, dass sie die Installation der Maschine, den Feuerschutz, die elektrische Ausrüstung, die Navigation, das Rettungsmaterial, die Unterbringung der Mannschaften, die Verschmutzungverhütung und bei den größeren Schiffen die Stabilität, den erforderlichen Freibordabstand und bestimmte Fragen zu den Sicherheitsschotten regeln.  

Sofern sämtliche Auflagen erfüllt sind und das Schiff zur Eintragung angenommen wird, werden folgende Bestätigungen ausgestellt: 

Die Eintragungsurkunde: Diese ist mit sämtlichen anderen im Register von Luxemburg eingetragenen Schiffe identisch (somit besteht kein Unterschied zwischen Yachten und sonstigen Handelsschiffen) und ist jährlich zu erneuern; das Safe Manning Certificate und die Radiolizenz, - ferner das Load Line Certificate und das Tonnage Certificate. 

Seeleute an Bord von Luxemburgischen Schiffen 

Staatsangehörigkeit der Crew 

es gibt keinerlei Bedingungen oder Einschränkungen bezüglich der Staatsangehörigkeit der Besatzung mit Ausnahme des Kapitäns, der Bürger eines EU-Mitgliedlandes und Inhaber eines von den luxemburgischen Behörden anerkannten Patentes ist. Ausnahmen können unter bestimmten Bedingungen gewährt werden. 

Fachliche Qualifikation der Besatzung 

Sämtliche Patente, die innerhalb eines EU-Landes ausgestellt wurden, werden anerkannt. Fremde Patente werden jeweils vom Schifffahrtskommissariat überprüft und im Einzelfall anerkannt. Die jeweilige fachliche Qualifikation der Besatzung wird im übrigen bei der Beantragung des Seemannsbuches überprüft. Damit ist gewährleistet, dass die international üblichen Richtwerte der Handelsschifffahrt erfüllt werden. 

Zusammensetzung der Besatzung 

Mit der Eintragungsbestätigung in das Schiffsregister wird ein so genanntes "Certificate of Safe Manning" vom Schiffsregister ausgestellt. Bei der Beurteilung der Größe der erforderlichen Crew berücksichtigt das Schiffsregister die Besonderheiten der Yacht (Jacht), deren technische und nautische Ausrüstung und das Fahrtgebiet. 
  
Der Kapitän oder der erste Offizier sind verpflichtet, die Namen und Adressen sowie die Mannschaftsgrade der Crew in das Logbuch einzutragen. Für bestimmte Gebiete ist auch ein vorläufiges Safe Manning Certificate erforderlich. 

Sozialgesetzgebung 

Die normale Arbeitszeit beträgt 8 Stunden pro Tag bei einer 40-Stunden-Woche. Der monatliche Mindestarbeitslohn beträgt zur Zeit 850 ECU. Die Reederei ist ermächtigt, die anteiligen Kosten für Unterbringung und Verpflegung abzuziehen. Sämtliche Seeleute müssen sich mindestens einmal jährlich einer medizinischen Untersuchung unterziehen; der Urlaub beträgt 3 Tage für jeden Monat der Beschäftigung, wobei es keine Regelungen über öffentliche Feiertage gibt. Darüber hinaus gibt es weitere Vorschriften, die auf Yachten keine Anwendung finden, da es sich um Forderungen der internationalen Seemannsgewerkschaften handelt. es ist allerdings dabei wichtig zu erwähnen, dass Seeleute, die auf luxemburgischen Schiffen fahren, der Sozialgesetzgebung von Luxemburg unterliegen, sofern sie aus einem Heimatland stammen, das eine entsprechende Vereinbarung mit Luxemburg getroffen hat. Hingewiesen wird insbesondere auf die EU-Richtlinie 1408/71. Sofern diese Vorschriften nicht Anwendung finden, ist die Reederei verpflichtet, der Schifffahrtskommission nachzuweisen, dass der jeweilige Seemann privat versichert ist. 

Steuerliche Behandlung der Reederei in Luxemburg 

Die Reederei als Kapitalgesellschaft unterliegt dem luxemburgischen Körperschaftsteuergesetz, was im Hinblick auf die Ausschüttung von Dividenden für die Anwendung von Doppelbesteuerungsabkommen von Bedeutung ist. Diese Behandlung beinhaltet auch, dass etwaige Gewinne mit einem Körperschaftsteuersatz von 32,32 % besteuert werden. Weitere Steuern, wie z.B. die Gewerbesteuer, entfallen aufgrund ihrer Eigenschaft als Reederei. 

Steuerliche Anreize in Luxemburg 

Auf der Grundlage des Gesetzes über finanzielle Anreize für Investitionen vom 25. Juli 2004 stehen einer Reederei, wie anderen Gesellschaften auch, zwei steuerliche Vergünstigungen zur Verfügung, die im vorgenannten Gesetz geregelt sind. Danach wird Investoren zum einen (wie z.B. den Gesellschaftern einer Reederei) eine Steuergutschrift in Höhe von 12 % des "zusätzlichen Anlagebetrages" in einem Geschäftsjahr gewährt, wobei die Grundlage dieses Betrages die Differenz zwischen dem Buchwert des Wirtschaftsgutes (d.h. der Yacht (Jacht)) am ende des jeweiligen Geschäftsjahres und dem arithmetischen Mittel aller Buchwerte am ende der vorangegangenen fünf Geschäftsjahre darstellt. Sie erhöht sich jährlich um den jeweiligen Abschreibungsbetrag in den betreffenden Jahren. 

Zum anderen gibt es im Hinblick auf die Bruttoinvestitionssumme der  Reederei eine weitere Steuergutschrift in Höhe von 6 % des jeweiligen Kaufpreises (der Yacht (Jacht)), der den Betrag von LUF 6.000.000 nicht übersteigt, und von 2 % für den Teil, der unter LUF 6.000.000 bleibt. 

Diese beiden Steueranreize können untereinander verbunden werden, so dass sie, auf die gleiche Investition bezogen, ungefähr einen Betrag von 13 % im ersten Geschäftsjahr ausmachen. Sie sind von der im ersten Geschäftsjahr zu ermittelnden Körperschaftssteuer abzugsfähig (nach Berücksichtigung der Abschreibung für das betreffende Jahr). Für den Fall, dass dieses insgesamt zu einem steuerlichen Verlust der Reederei führt, lässt sich dieser Verlust für die folgenden zehn Jahre vortragen. Dadurch lässt sich mit Hilfe einer Reederei in Luxemburg eine sehr attraktive Steuerplanung für den Betrieb einer Yacht (Jacht) realisieren. Sicherlich gelten diese Vorschriften auch für andere Anlegegüter in Luxemburg, es lässt sich jedoch im Umkehrschluss feststellen, dass gerade auch Reedereien in ihren Genuss kommen sollen. 

Abschreibungsregeln 

Das luxemburgische Steuerrecht kennt zwei Arten von Abschreibungen, die lineare und die degressive Abschreibung. Bei ersterer betrifft die Abschreibungsdauer mindestens 12 Jahre oder 8 % des Kaufpreises der jeweiligen Yacht (Jacht). Alternativ gibt es die Möglichkeit der degressiven Abschreibung in Höhe von höchstens 
24 %. 

Verlustvortrag 

Mit Wirkung vom 1. Januar 1991 können Betriebsverluste vorgetragen werden. 

Besteuerung der Veräußerungsgewinne 

Die Besteuerung von Gewinnen aus der Veräußerung eines Schiffes einer luxemburgischen Reederei kann für mindestens 5 Jahre zurückgestellt werden, vorausgesetzt, die Gewinne werden innerhalb von 2 Jahren re-investiert. In diesem Zusammenhang muss darauf hingewiesen werden, dass sich der Kaufpreis eines neuen Schiffes durch die Anrechnung des Veräußerungsgewinnes reduziert und insofern bei der Errechnung der Abschreibungen der neuen Yacht (Jacht) zu berücksichtigen ist. 

Umsatzsteuer 

Gemäß Artikel 43/1 (f) der 6. EU-Richtlinie sind Umsätze für die Seeschifffahrt von der Umsatzsteuer befreit. Dazu gehören folgende Umsätze: 

Lieferungen, Umbauten, Instandsetzungen, Wartungen, Vercharterungen und Vermietungen von Wasserfahrzeugen für die Seeschifffahrt, die dem Erwerbt durch die Seeschifffahrt dienen. 

Obwohl diese Umsätze umsatzsteuerbefreit sind, ist es gleichermaßen möglich, von der Reederei gezahlte Umsatzsteuer im Wege der Vorsteuererstattung zurückzuerhalten. 

Die Besteuerung des seemännischen Personals der Yacht (Jacht) 

Der vorerwähnte Maritime Act von 1990 führte seinerzeit eine Einheitsbesteuerung für Seeleute ein, die von der luxemburgischen Reederei angestellt sind. Diese Einheitssteuer ist nur für  Seeleute anwendbar, die ihren Wohnsitz nicht in Luxemburg haben. Das Gesetz sieht bestimmte Bedingungen  und sonstige Bestimmungen vor, die in der Verordnung des Großherzogtums vom 24. Dezember 1990 und in weiteren Ergänzungen festgelegt wurden. Danach beträgt die Steuer 10 % von 90 % des Bruttogehalts zuzüglich eines Freibetrages von LUF 35.000 pro Monat. Diese 10 %ige Besteuerung, die einem Nettobetrag von ca. 6 bis 7 % unter Anrechnung des Freibetrages entspricht, ist sehr günstig im Verhältnis zu anderen Ländern. Im Hinblick auf die Besteuerung des Besatzungsmitgliedes im Land seines Wohnsitzes gilt, dass sich die Besteuerung bei einem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Luxemburg und diesem Land danach richtet, wo die Reederei ihren Sitz hat, d.h. also im vorliegenden Fall Luxemburg. Infolgedessen findet unter den meisten Ländern mit derartigen DBAs keine zusätzliche Besteuerung mehr statt. 

Steuerliche Behandlung der Reederei in Deutschland 

Grundsätzlich ist es jedem Bürger der Bundesrepublik erlaubt, auch im Ausland Gesellschaften zu errichten und zu betreiben, einschl. des Reedereibetriebes. Als unbeschränkt Steuerpflichtiger sind allerdings die Gewinne in Deutschland zu versteuern, es sei denn, ein Doppelbesteuerungsabkommen findet Anwendung. Das ist im Verhältnis zu Luxemburg der Fall. Im einzelnen sieht es vor, dass eine Besteuerung am Sitz der Gesellschaft (Luxemburg) stattfindet, sofern dort die Geschäftsführung ausgeübt wird, d.h. unternehmerische Entscheidungen getroffen und Bücher geführt werden. Aus diesem Grunde muss die Reederei der Yacht (Jacht) in Luxemburg aktiv verwaltet werden.  

Da es sich um eine Reederei handelt, die gewerblich ein Handelsschiff betreibt, entfallen Erwägungen zum Komplex der steuerlichen Behandlung der "Liebhaberei", die man in Luxemburg ohnehin nicht kennt.

 

 

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