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Die steuerlichen Grundlagen

Gesellschaftsform

MY. ELEGANTÈ GmbH & CO KG  ist nach § 15, Absatz 3, Ziffer 1 eStG eine gewerblich geprägte Personengesellschaft. Ihre Tätigkeit ist damit dem gewerblichen Bereich des § 15 eStG zuzuordnen.

Gewinnerzielungsabsicht

  Nach der steuerlichen ergebnisrechnung für die Jahre 2004 bis 2008 sowie unter der Berücksichtigung der Veräußerung des Schiffes und der damit verbundenen Betriebsaufnahme im Ganzen erzielt die Gesellschaft eine Mehrung ihres Betriebsvermögens. Somit können die Gesellschafter bei planmäßigem Verlauf einen laufenden entnahmefähigen Gewinn bzw. ein ihre einlage übersteigendes Auseinandersetzungsguthaben erwarten.

 

Kaufmännische  erklärungen

Die Gesellschaft sieht daher in der Prognoserechnung den nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes für die Bejahung der Gewinnerzielungsabsicht erforderlichen konkreten Hinweis für erbracht. Nach dem Urteil eines ordentlichen Kaufmanns wird aus heutiger Sicht mit großer Wahrscheinlichkeit ein Totalgewinn erzielt.

 

Verlustzuweisungen

Bei einer grundsätzlich möglichen Fremdfinanzierung der Beteiligung ist darauf zu achten, daß sich auch nach Abzug der Zinsbelastung weiterhin ein Totalgewinn errechnet. Die gesellschaftlichen Verhältnisse des Unternehmens sind so ausgestaltet, daß auf der Basis des geltenden Steuerrechts und der höchstrichterlichen Rechtssprechung die Gesellschafter insoweit Mitunternehmer im Sinne des § 15 ,Abs. 1, Ziffer 2 eStG sind und einkünfte aus Gewerbebetrieb erzielen. Bis zur Fertigstellung kann ein steuerlicher Verlust der Gesellschaft in Höhe bis zu 100%, bezogen auf das gezeichnete Kapital, entstehen. Die negativen ergebnisse beruhen im Wesentlichen auf besonderen Betriebsausgaben während der Anlauf- und Gründungsphase, der linearen Abschreibung des Motoryacht MY. ELEGANTÈ nach § 7, Absatz I eStG und der 40%-igen Sonderabschreibung gemäß § 82 (f) eStDV. Grundlage der steuerlichen ergebnisverteilung bildet die in § 9 des Gesellschaftervertrages vereinbarte ergebnisverteilungsklausel. Die endgültige Höhe der steuerlichen ergebnisse wird durch das zuständige Finanzamt festgestellt. Die steuerlichen ergebnisse können sich erhöhen oder vermindern, sofern die erwarteten Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben der Gesellschaft in anderer Höhe entstehen, oder sich im einzelfall die von der Beteiligungsgesellschaft vertretene Rechtsauffassung nicht durchsetzten läßt.

 


Begrenzung der Ausgleichsfähigkeit von negativen einkünften

Bei den von der Gesellschaft geplanten Barauszahlungen handelt es sich steuerlich um entnahmen von Liquiditätsüberschüssen, die grundsätzlich nicht der Steuerpflicht unterliegen. Steuerpflichtig sind ausschließlich die im Rahmen der einheitlichen und gesonderten Gewinnfeststellung ermittelten steuerlichen ergebnisse gegebenenfalls vermindert um Sonderbetriebsausgaben der einzelnen Gesellschafter, sofern sie ihre Beteiligung z.B. fremdfinanziert haben. Die Gewinne aus einer Anteilsveräußerung und der Betriebsaufgabe unterliegen nach derzeit gültiger Rechtsprechung beim Gesellschafter nur dem persönlichen halben durchschnittlichen Steuersatz gemäß § 34 Absatz I eStG in Verbindung mit § 16 eStG.

Wenn der Gesellschafter in dem Jahr der Herstellung keine einkünfte erzielte, können auch rückwirkend positive einkünfte mit dem Verlust der Gesellschaft verrechnet werden. Die exakte Höhe der Verlustzuweisung ist beim zuständigen Finanzamt zu erfragen.

 

Verfahrensrechtliche  Fragen

Die ergebnisse der Gesellschaft werden einheitlich und gesondert für jeden Gesellschafter von dem für die Beteiligungsgesellschaft zuständigen Betriebsfinanzamt festgestellt. Die ergebnisse werden den Wohnsitzfinanzämtern der Gesellschafter amtsintern mitgeteilt. Aufwendungen des Gesellschafters können über die Gesellschaft geltend gemacht werden. Um die negativen ergebnisse der Gesellschaft frühzeitig als Sonderausgabe geltend zu machen, ist die rechtsverbindliche Zeichnung und die einzahlung der Beteiligung maßgebend.

 

Begünstigte Besteuerung der laufenden Gewinne

Für die steuerliche Behandlung von Gewinnen eines deutschen Schiffes, welches die deutsche Flagge führt und im inländischen Schiffsregister eingetragen ist, gelten 80% der Gewinne als ausländische einkünfte. Diese 80% der vom Schiff erzielten Gewinne werden nach § 34 c Absatz 4, eStG nur mit dem persönlichen halben durchschnittlichen Steuersatz besteuert. Die restlichen 20% werden dem vollen Satz unterliegen, so daß ein Zeichner mit einem Durchschnittsteuersatz von beispielsweise 50%, die Gewinne aus der Beteiligung nur mit ca. 30% zu versteuern hat.

 

Haftung der Kommanditisten

Kommanditisten unterliegen keiner Nachschußpflicht. Die Haftung ist auf die Höhe der gezeichneten Beteiligung beschränkt. Allerdings können gem. §§ 169 ff. HGB bei einer Kommanditgesellschaft Auszahlungen an die Gesellschafter zum Wiederaufleben der auf das eingesetzte Kapital beschränkten Haftung führen, wenn durch diese Auszahlungen der Kapitalanteil unter die Haftsumme sinkt. es ist also theoretisch denkbar, daß die ausgeschütteten Beträge zurückgeführt werden müssen.

 


Besteuerung der laufenden Gewinne

Der begünstigte Steuersatz für laufende einkünfte von Handelsschiffen wurde auf höchsten 29,4% begrenzt. Ob der Betrieb der MY. ELEGANTÈ davon berührt wird, konnte bei Drucklegung nicht verbindlich festgestellt werden. Weiterhin gelten zusätzliche Vergünstigungen für die Feststellung der Vermögenssteuer.

 

Die Angaben beziehen sich auf eine Beteiligung im Privatvermögen.

 

Steuerliche Verluste in der Investitionsphase

Nach geltendem einkommensteuerrecht ist bei Veräußerung des Schiffes nur mit dem halben durchschnittlichen Steuersatz zu rechnen. Diese steuerliche Vergünstigung wird derzeit diskutiert.

 

Gem. § 15 (a) eStG findet für negative einkünfte eine Begrenzung der steuerlichen Abzugsfähigkeit auf 100% der geleisteten einlage statt, falls jedoch Fremdkapital aufgenommen wird, könnte die Verlustzuweisungen 100% übersteigen(des § 15 Abs. I, Ziffer 2 eStG). Voraussetzung ist jedoch, daß die Kapitaleinlagen zu dem vertraglich vorgesehen Termin geleistet wird.

Für die deutsche Schifffahrt besteht abweichend von der Regelung des § 15 (a) eStG, der Verluste nur in Höhe von 100% der einlage gelten läßt, eine Ausnahmeregelung (§52, Abs. 19 eStG), die unter bestimmten Voraussetzungen eine Verlustverrechnung bis zu 125% des gezeichneten Kapitals erlaubt. Bei prospektmäßigem Verlauf ergeben sich für den Anleger ausgleichsfähige Verluste bis zur Inbetriebnahme in Höhe von über 100% bis ca. 125% des Zeichnungsbetrages.

 

Die vorstehenden steuerlichen Grundlagen wurden seit 1984 bereits bei einer Vielzahl von Schiffsbeteiligten der gewerblichen Schifffahrt und deren Beteiligungsmodellen verwirklicht. Der Initiator geht davon aus, daß auch die MY. ELEGANTÈ unter diese steuerlichen Grundlagen fällt. Gegenteilige Fakten sind bei Drucklegung nicht bekannt. Bisher wurden keinerlei grundlegende einwendungen seitens der Finanzverwaltungen erhoben. Auch wurde die Konzeption bei Betriebsprüfungen solcher Beteiligungsgesellschaften bestätigt.

Sonderabschreibungen  von 40%

Neben der linearen Abschreibung ist die Sonder-Afa gem. § 82 (f) eStDV in Höhe von 40% der Herstellungskosten abzugsfähig. Das Schiff darf dann aber nicht innerhalb von 8 Jahren veräußert werden und muß in einem deutschen Seeregister eingetragen sein.

 

Anlaufkosten sind sofort abzugsfähig

Das Agio in Höhe von 5 % auf die Beteiligungssumme kann ebenfalls als Betriebsausgabe geltend gemacht werden. ein Teilerfolg für diese Auffassung wurde durch Urteil des Bundesfinanzhofes vom 10.12.1992; IX R 45/88 errungen. es wird aber darauf hingewiesen, daß für die Zahlung des Agios und anderer Nebenkosten für die wirtschaftliche und steuerliche Konzeption die Absetzungsfähigkeit durch höchstrichterliche entscheidung noch aussteht.

 

Weitere steuerliche Vorteile

Wir weisen auf die vorteilhafte Besteuerung im erbfall bzw. bei der Vermögenssteuer für den Anleger hin.


 

 

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